Geldsegen für das Stadtparlament?

Beitrag von Roger Meier, Gemeinderat FDP 7+8

Die additive Mischung von Rot und Grün ergibt als Sekundärfarbe Gelb! Man mag Gelb als Farbe mögen oder nicht, aber Gelb ist vor allen eines, eine Warnfarbe: Achtung Gefahr!

Die aktuellsten rot-grünen Fehlleistungen im Gemeinderat sind eigentlich schon Grund genug für eine Gefahrenmeldung: Neuorganisation des Triemlispitals versenkt! Privater Wohnungsbau «Harsplen» in Witikon versenkt! Die Linke feiern ihre «Erfolge» und planen derweil ihre eigene Beschenkung. Seit August 2022 ist bekannt, dass sich das linke Zürcher Polit-Establishment für unterbezahlt hält und sich eine massive – die Linken nennen es freilich «eine angemessene» – Lohnerhöhung aus der Stadtkasse nehmen will. Entschädigung für Kinderbetreuung bei Kommissions- und Parlamentssitzungen obendrein, gratis öffentlicher Verkehr dazu, auch die Einbindung in die berufliche Vorsorge darf nicht vergessen werden und die Sicherstellung von Krankentaggeldern sowieso. Fehlt noch die Vergütung des behinderungsbedingten Assistenzbedarfs. Alles in einem Paket – wenn schon, dann schon.

Teuerungsausgleich ja, Selbstbedienung nein! Die FDP Fraktion unterstützt die Etablierung einer BVG – Lösung für Parlamentarier. Die FDP Fraktion hat auch Vorschläge erarbeitet, dass die Kommissionsarbeit besser entschädigt wird als die Ratsarbeit, weil die Vorbereitungszeit in den Kommissionen immer stärker ins Gewicht fällt. Aber die sich abzeichnende Überbordung wird sie nicht unterstützen können. In Zeiten wo Zürcherinnen und Zürcher froh sein müssen, die Teuerung ausgeglichen zu erhalten, wo steigende Mietzinsen jedes Budget belasten, verkommt das Verlangen der Linken zur nackten Gier. Mit grosser Spannung sind die ersten öffentlichen Rechtfertigungen von Rot-Grün zur geplanten Bonusrunde zu erwarten, sie werden sich um Kopf und Kragen reden – garantiert! 
 
Herzliche Grüsse
Roger Meier