FDP.Die Liberalen
Kreis 7 & 8
Ortspartei Kreis 7 & 8
10.07.2021

Free Züri - Darum geht's!

Der Kanton Zürich wächst, und das ist gut so. Bis im Jahr 2040 soll der Kanton Zürich um 300’000 Einwohnerinnen und Einwohner wachsen. 80% dieses Wachstums soll in «Stadtlandschaften» und «urbanen Wohnlandschaften» stattfinden. Über die bestehende Bau- und Zonenordnung hinaus bedeutet das 80’000 zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner für die Stadt Zürich bis im Jahr 2030.

Wenn Zürich wächst, braucht das Planung. Ein kommunaler Richtplan ist von Gesetzes wegen nicht notwendig. Er könnte aber ein wertvolles Planungsinstrument sein, um festzulegen, wo Zürich sich entwickeln und wachsen soll, wo städtische Infrastruktur ausgebaut werden muss und wie die Mobilität sichergestellt wird.

Richt- und Nutzungsplanung gehören in den Aufgabenbereich des lokalen Parlaments, weshalb der Gemeinderat beim Stadtrat auch die Erarbeitung eines Siedlungsrichtplans in Arbeit gegeben hat. Seit über einem Jahr beschäftigt sich eine Sonderkommission des Gemeinderats nun mit diesem Siedlungsrichtplan und stellt unzählige Anträge, um eigene Akzente zu setzen. Der sonst schon dirigistische Siedlungsrichtplan soll damit noch detailorientierter werden. Die links-grün-alternativ dominierte Mehrheit in Stadtrat und Gemeinderat orientiert sich damit nicht an den Bedürfnissen der Zürcherinnen und Zürcher, die ihre Stadt lieben, sondern verfolgt einen kompletten Stadtumbau. Dagegen wehren wir uns vehement. Wir möchten zurück auf Feld eins. Und wir wollen einen Richtplan erarbeiten, der Zürichs grosse Lebensqualität erhält und nicht mit beiden Füssen tritt. Ins Zentrum der Siedlungsplanung gehören die Zürcherinnen und Züricher, nicht technokratische, städteplanerische Gelüste.

Der Teil /V bei SLÖBA/V steht für den Verkehrsrichtplan. Dieser wurde zusammen mit den Siedlungsrichtplan in der Kommission des Gemeinderates behandelt. Eine links-grün-alternative Mehrheit hat ihn allerdings für zu wenig detailliert empfunden und eine Nachbesserung beim Veloverkehr in Auftrag gegeben. Bis zu den Sommerferien sollen nun die neuen städtischen Velomassnahmen in den Verkehrsrichtplan eingebaut werden. Ein Verkehrsrichtplan muss zwar erarbeitet werden, jedoch schiesst Stand heute auch hier der Detailierungsgrad weit an den Bedürfnissen der Zürcherinnen und Zürcher vorbei. ­